Günter Grass und die Meinungsfreiheit
Meinungsfreiheit. Eines der höchsten Güter in unserer Republik. So lange man die gleiche Meinung hat wie der Großteil der Bevölkerung. Aber wehe, dem ist anders.
Wäre es in dem Gedicht von Günter Grass um irgendeinen anderen Staat gegangen, hätte vermutlich kein Hahn gekräht und gut wäre es gewesen. Aber Israel? Wie konnte er nur? Wo wir doch noch so viel Restschuld haben? Dabei war es höchste Zeit so einige Dinge mal beim Namen zu nennen. Und nur deswegen muss man noch lange kein Antisemit sein. Grass hat das gesagt was viele wissen und sich doch öffentlich nie zu trauen wagen würden auch deutlich auszusprechen. Warum eigentlich nicht? Hat er gelogen? Nein. Hat er was erfunden? Auch nein. Warum also dieser viele Lärm um nichts? Na klar, weil wir ja noch immer unsere dunkle Vergangenheit haben. Aber darf das ein Freibrief für andere Staaten sein nicht auch mal kritisiert zu werden? Ich denke nicht und von daher sollte man doch eigentlich froh sein, dass es noch Menschen gibt, die kein Blatt vor den Mund nehmen und sich trauen zu sagen was sie denken. Sich nun öffentlich darüber zu empören ist nicht nur befremdlich, sondern vor allen Dingen armselig. In diesem Sinne: Frohe Ostern
Bildungsfernsehen mit Georg Schramm
Auf ein Neues
Einen Rückblick auf 2011 kann man sich getrost sparen, wissen wir doch alle wie bescheiden dieses Jahr war. Apropos sparen: selbst an der Neujahrsansprache unserer Knopfleistenträgerin hatte man wohl gespart, denn ich konnte keinerlei Unterschied zu der vom Vorjahr feststellen. Hat man da vielleicht sogar eine alte Aufzeichnung von 2010 gesendet? Man weiss es nicht………………
Und der Ausblick auf das neue Jahr ist schon jetzt mehr als düster. Aber warum sich den Kopf zerbrechen? Laut Mayakalender ist eh Ende 2012 Feierabend für alle. Da sollte man die Zeit nutzen und noch mal so richtig auf die Kacke hauen und das Gleiche machen wir unsere Volksvertreter. Gebt mit vollen Händen aus was euch nicht gehört und lasst es nochmal richtig krachen. Und sollte die Prophezeiung doch nicht eintreten, egal…….. fangen wir von vorne an mit genauso viel wie wir jetzt schon nicht haben.
In diesem Sinne………………………… ein frohes neues Jahr.
Occupy – Endlich regt sich Widerstand
Was man eigentlich nicht zu hoffen gewagt hat scheint nun doch langsam einzutreten. Die Menschen zeigen Widerstand gegen die Banken, die Politik und deren unglaubliches Verhalten gegenüber der Bevölkerung. Und das weltweit. Für die Schulden sollen die Bürger einstehen, die Gewinne aber werden von denen eingesackt, die uns mit ihrer Zockerei tagtäglich in die Tasche greifen. Schon die Tatsache, dass Nahrungsmittel an den Börsen weltweit gehandelt werden dürfen ist mehr als skandalös. Das dürfte überhaupt nicht sein, ebenso dass Agrarflächen für die Biospritherstellung genutzt werden, obwohl Millionen von Menschen hungern müssen. Zieht endlich die Notbremse und klopft den Verantwortlichen gehörig auf die Finger. WIR sind das Volk, WIR sind die 99% und nicht die Unternehmen oder Politiker und Finanzhaie.
Man kann nur hoffen, dass diese Demonstrationen keine Eintagsfliegen bleiben, sondern immer mehr sich den Protesten anschliessen. JETZT ist die richtige Zeit, nicht wenn alles schon den Bach runter ist. Die Politiker sind von UNS gewählt, also zeigt ihnen wo der Hammer hängt. Sie sollen UNSERE Interessen vertreten und nicht nur an das Füllen der eigenen Taschen denken.
Wie funktioniert der Rettungsschirm?
Es ist ein trüber Tag in einer kleinen griechischen Kleinstadt. Es regnet und alle Straßen sind wie leergefegt. Die Zeiten sind schlecht, jeder hat Schulden und alle leben auf Pump.
An diesem Tag fährt ein reicher deutscher Tourist durch die griechische Kleinstadt und hält bei einem kleinen Hotel an. Er sagt dem Eigentümer, dass er sich gerne die Zimmer anschauen möchte, um vielleicht eines für eine Übernachtung zu mieten und legt als Kaution einen 100-Euro-Schein auf den Tresen. Der Eigentümer gibt ihm einige Schlüssel.
Als der Besucher die Treppe hinaufgestiegen ist, nimmt der Hotelier den Geldschein, rennt zu seinem Nachbarn, dem Metzger und bezahlt seine Schulden. Der Metzger nimmt die 100 Euro, läuft die Straße runter und bezahlt den Bauern. Der Bauer nimmt die 100 Euro und bezahlt seine Rechnung beim Genossenschaftslager. Der Mann dort nimmt den 100-Euro-Schein, rennt zur Kneipe und bezahlt seine Getränkerechnung.
Der Wirt schiebt den Schein zu einer an der Theke sitzenden Prostituierten, die auch harte Zeiten hinter sich hat und dem Wirt einige Gefälligkeiten auf Kredit gegeben hatte. Die Hure rennt zum Hotel und bezahlt ihre offene Zimmerrechnung mit den 100 Euro. Der Hotelier legt den Schein wieder zurück auf den Tresen. In diesem Moment kommt der Reisende die Treppe herunter, nimmt seinen Geldschein und meint, dass ihm keines der Zimmer gefällt und verlässt die Stadt.
Fazit:
Niemand produzierte etwas. Niemand verdiente etwas. Alle Beteiligten sind ihre Schulden los und schauen mit großem Optimismus in die Zukunft.
Kritische Menschen vermuten, dass so auch der EU-Rettungsschirm “funktioniert”.
Quelle: Leider nicht bekannt
Das macht doch nichts, das merkt doch keiner
Rettungsschirme und kein Ende. Banken, Branchen und nun auch Länder. Und wer zahlt dafür? Natürlich der Bürger. Das kann doch alles nicht mehr wahr sein. Unser Reisemops aus der Uckermark samt Anhang nehmen lächelnd an Empfängen teil, welche mehr als pompös ausgerichtet sind und das in einem Land, welches ebenfalls kurz vor der Staatspleite ist. Die mächtige USA ist nämlich mindestens genauso klamm wie die Griechen oder Portugal. Also sparen sieht anders aus, oder? Muß man in solchen Zeiten auch noch das Geld für sowas rauswerfen? Das Volk weiss schon lange nicht mehr wie es seinen Lebensunterhalt bestreiten soll und die Muppetshow richtet Staatsempfänge aus. Und das nicht nur bei Obamas, ist ja hier nicht anders. Eine Krise jagt die nächste und ein Schirmchen nach dem anderen wird aufgespannt. Weil andere nicht wirtschaften können oder ganze Branchen mal schnell in den Ruin getrieben werden dank vorschneller Vorverurteilung beim Suchen nach dem EHEC-Schuldigen …………. dürfen die, welche gar nichts dafür können mal wieder bluten. Da werden klammheimlich Pauschalen für Mietobergrenzen bei ALGII-Empfängern beschlossen und wer eben teurer wohnt muss sich dann überlegen ob er noch isst oder lieber wohnt. Die Folgen sind abzusehen, alle Hartzler in die Ghettos. Aber es ist wohl so wie bei der Verleihung der Friedensmedaille an unsere Vorzeigewachtel…………..keiner hat geklatscht und Mr. President musste die vor Verzückung erstarrten Anwesenden erst mal dazu auffordern. Und wo ist der Rettungsschirm für das Volk? Es gibt keinen? Aber das macht doch nichts, das merkt ja keiner.
EHEC und die Plagen der Neuzeit
Also ich habe als Kind schon gelernt, dass man Obst und Gemüse gründlich waschen soll, bevor man es verzehrt. Ganz egal ob diese Lebensmittel jetzt aus dem Supermarkt kamen oder aus Opa´s Garten. Und natürlich Hände waschen vor dem Essen und nach dem Toilettengang. In Zeiten der Massentierhaltung- und Lebensmittelproduktion scheinen aber viele diese Regeln vergessen zu haben, ist doch alles immer so supertoll und ansehnlich verpackt was man so kaufen kann. Und was so toll aussieht muss doch einfach auch sauber sein. Also muss man das doch nicht auch noch unters Wasser halten. Ein grosser Irrtum wie sich jetzt herausstellt. Jeder kann Obst und Gemüse im Supermarkt in die Hand nehmen und wieder weg legen. Weiss ich wo derjenige vorher seine Finger hatte? Und auch unser Urururgroßeltern haben mit Gülle gedüngt, aber früher wäre keiner auf die Idee gekommen das Gemüse ohne reinigen so zu verzehren. Deshalb wundert es mich eigentlich nicht wirklich, dass so ein Erreger wie EHEC leichtes Spiel hat. Und man weiss ja auch nicht was die Gülle heute so enthält wenn man mal bedenkt, was den armen Tieren so alles mit ins Futter gemischt wird, damit sie schneller wachsen und der ungehemmte Verbrauch noch befriedigt werden kann. Ich denke, dass viele unserer heutigen Plagen hausgemacht sind und wir bedenkenlos Pandora´s Box geöffnet haben. Vogelgrippe, Schweinegrippe, Dioxineier, Rinderwahn, EHEC. Was kommt als nächstes?
Wenn Männer weinen………………
dann kann das in der Regel nur eines bedeuten: der Lieblingsfußballverein ist abgestiegen und Bayern München ist mal nicht Meister geworden. Und als ob das noch nicht reicht, sind wir nun auch nicht mehr Lena und Arthur Abraham hat erneut eine Niederlage einstecken müssen. Wladimir Klitschko ist wieder solo und der ehemalige Männertraum Senta Berger wird 70. Schalke hat es ja nun auch irgendwie verpatzt und Griechenland will seine Drachme wieder. Die Playboy-Ikone Gunter Sachs hat es vorgezogen lieber jetzt zu gehen, als total verblödet in einem Seniorenstift vor sich hin zu sabbern.
Aber hey………….es gab doch auch tolle Nachrichten. Öhm………..so auf Anhieb nix vor Augen ? Ja, bei mir auch nicht, obwohl ich sicher bin, dass da doch irgendwas gewesen sein muß. Und wenn es nur was Klitzekleines war. Also es fällt mir bestimmt gleich ein, nur noch einen Augenblick bitte. Lassen Sie mich nachdenken…………………………………..ah, ich hab´s. Gwendoline Westerwelle ist nicht mehr geeignet die FDP zu repräsentieren, aber Deutschland als Aussenminister schon. Und Osama hat es auch erwischt. Na, wenn das mal keine guten Nachrichten waren. Freuen wir uns also auf das was noch kommt: die Frauenfußball-WM zum Bespiel und die Formel 1, Pfingsten, die Sommergrillfeten und wem das alles nicht reicht, der kann ja schon mal den Leiterwagen der Krabbelgruppe von der holden Gattin für den Vatertag fit machen.
Der Mai ist gekommen………….
und nicht nur die Bäume schlagen aus. Was sind wir doch wieder mal alle schön verarscht worden über die Feiertage. Der Spritpreis auf absolutem Höchststand und dann wird angeblich das Benzin knapp? Ja für wie blöd hält man uns eigentlich noch? Was kann denn der Autofahrer dafür wenn die Konzerne ihre Logistik nicht im Griff haben. Aber mal ganz ehrlich…………..das war doch wieder mal eine reine PR-Ente um dem Käufer den schwarzen Peter zuzuspielen von wegen er sei selber schuld wenn das Benzin knapp werde. Er hätte ja Bioplörre tanken können, dann hätte man dieses (hausgemachte) Problem gar nicht. Jaja, der böse, böse, unfolgsame Autofahrer. Und unsere gekauften Politkasper reissen dann mal kurzfristig die Klappe auf um sie genauso schnell wieder zu schliessen. Klar, man schielt schon mal auf die nächsten Wahlen. Ist ja mit dem Ausstieg vom Ausstieg der Atomkraft nicht anders. Klein beigegeben hat man und sich den Stromriesen gebeugt bis es zu diesem traurigen Ereignis in Japan kam. Und plötzlich, über Nacht sehen das alle ganz, ganz anders. Wie schön, dass es wenigstens noch richtig wichtige Dinge gibt, die uns diese Volksverarsche fast vergessen lassen. Kate und William heiraten! Und seit Wochen kann man sich sämtliche royalen Fehltritte der letzten 50 Jahre nochmal im TV anschaun. Und in Monaco ist es ja auch bald so weit. Na, wenn das nix iss. Wer ärgert sich angesichts solcher Aussichten noch über so was lächerliches wie die geplante und sofort wieder dementierte Einführung einer PKW-Maut? Wie? Davon haben Sie noch nix gehört? Macht nix! Merkt man spätestens wenn man abkassiert wird demnächst
Warum die Kommunen kein Geld haben…………….
oder wofür es verplempert wird.
Da sag mal einer, es würde nichts getan für die arbeitslosen Frauen nach der Familienphase. Nach erfolgter Unterschrift auf einer Eingliederungsvereinbarung darf man dann an einem Kurs teilnehmen, der sich 3 Wochen mit nichts anderem befasst als zu lernen, wie man eine Bewerbung schreibt. Klasse! 3 Wochen soll man sich täglich 4 Stunden den Hintern platt sitzen, obwohl die eigenen Bewerbungsunterlagen top und auf dem neuesten Stand sind. Fahrgeld gibt es natürlich auch, jedenfalls ist das der Plan. In der Realität kriegt man es für eine Woche, der nächsten Woche rennt man diesem schon hinterher und für die dritte Woche hat man es bis heute nicht.
Aber nichts desto trotz erhält man am Ende ein ganz tolles Zertifikat per Post welches besagt, dass man erfolgreich an diesem Kurs teilgenommen hat (obwohl man vielleicht nur 2 Wochen da war). Hat man denn jetzt Arbeit? Öhm…….nein, hat man nicht. Hat es was gebracht? Nein, nicht wirklich bis auf nette Bekanntschaften. Hat man was Neues gelernt was einen weiter bringt? Auch nicht.
Aber zumindest hatte der Kursleiter wieder für drei Wochen einen Job und der Fallmanager das gute Gefühl etwas für einen getan zu haben. Und das passiert täglich viele hundert mal im ganzen Land. Kein Wunder, dass da keine Gelder mehr übrig sind für wirklich sinnvolle Dinge wie Bildung, Fortbildung oder Umschulung. Und wohin mit dem Zertifikat? Auf´s stille Örtchen vielleicht als Notklopapier? Schilda lässt grüssen!